Dr. Christian Pieper, Schorlemerstr. 32 in 41464 Neuss, Deutschland
Tel: 0049-2131-779167, Fax: 0049-2131-779168
oder Apdo 117 Cami de Ne Penyal
07560 Cala Millor / Baleares Spanien
Tel:0034-971-813525 und 0034-971-813519
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URL:http://www.tennisbellavista.de

Ein besonderes Tenniscamp

Das Bella Vista Tenniscamp wird seit 40 Jahren in Cala Millor zur Osterzeit durchgeführt. Die Initiative zu diesem Tenniscamp ging vom Rochusclub Düsseldorf aus. Christian Pieper, der die Leitung des ersten Tenniscamps in Cala Millor übernahm, organisierte ab da weitere Tenniscamps. Es beteiligen sich Tennisschulen, Vereine, Bezirke, Trainer und Helfer bei der Organisation dieses Tenniscamps. Die Teilnehmer  müssen empfohlen werden.

Das Tenniscamp genießt in Tenniskreisen aus Nordrhein-Westfalen unter anderem deshalb einen guten Ruf, weil dort in allen Jahren hervorragende Tennisspieler und Trainer eine Vorbereitung auf die Turnier- und Freiluftsaison durchführen. Als Trainer haben mitgewirkt: internationale Spieler wie J. Gunnarson (Schweden), U. Pinner, Saceanu, Nowicki (Jeweils Daviscupspieler) und überregional bekannte Spieler wie Rolf Pinner, Dirk Hortian, Lutz Steinhöfel, Jose Garcia (Spanien), Jochen Settelmayer, Neal Mc Affer (Neuseeland), M. Gau, Christian Schäffkes, Darek Nowitzki, Scott Gessner, J. Theron und V. Puncec (Süd Afrika), M. Carlsten und R.Lindberg (Schweden), B. Nunna (Indien), D. Maasdorp (Australien), Tim Corwin (USA), Horst Dieter van de Loo,  Jochen Settelmayer, Michael Kirsten, Torbjoern Aslund, sowie Spieler und Trainer mit regionalem Bekanntheitsgrad wie  Anke Reinking, Achmed Dadgar, Florian Bachnik,  Benjamin und Patrik Honneth, Tim Hörath, Anke Reinking, Rudi Koch, Achim Przybilla, Angelika Keller, Markus und Axel Neuhausen, Marek Owsianka, Malte Osthoff, Abraham Savvidis, Gaby Schwarzer, Volker Sieben, Willi Zylka. 

Dr. Pieper, verh., 4 Kinder, ehemals bei der Bayer AG als Physiker tätig, betreibt sein Hobby Tennis recht aufwendig. Sowohl in der offenen Klasse - noch mit 37 Jahren steuerte er einen Punkt zum Aufstieg des TC Blau Weiß Neuss in die Bundesliga bei -, wie auch im Seniorenbereich spielte er hoch auf der deutschen Rangliste. Mit seiner Seniorenmannschaft (Rochusclub Düsseldorf, GHTC-Mönchen- Gladbach) wurde er mehrmals Europa- und Deutscher Meister. Zusätzlich blickt er auf eine erfolgreiche Trainertätigkeit (Teil seines Hobbys) zurück, da viele seiner Zöglinge zu hohen Meisterschaftsehren gelangen konnten. Die Organisation des Bella Vista Tenniscamp mit vielen Teilnehmern ist unter anderem ein Mittel, Jugend für Tennis zu begeistern und zu höheren Leistungen zu führen. Für diese Aufgabe profitiert der Physiker von seinem Trainerteam, seinen Sprachkenntnissen, seinem Planungstalent, von seinen Computer- und Programmierfähigkeiten und seinen Erfahrungen im Management. Alle Kinder haben ebenfalls sehr gut Tennis gespielt und offene Jugendturniere in Deutschland gewonnen. Der Physiker begründet sein Engagement, weil er der Meinung ist, daß der Sport die Intelligenz und die Leistungsbereitschaft fördert.

So ist es denn auch nicht verwunderlich, daß viele Spitzenspieler aus Nordrhein-Westfalen im Bella Vista Tenniscamp gelernt und mitgewirkt haben. Hier sind besonders als jüngste Beispiele Barbara Rittner, Lars Rehmann und Scott Gessner zu nennen. Aber auch so gute Spieler wie Lutz Steinhöfel, Dirk Hortian, Michael Kirsten, Markus und Axel Neuhausen, Sascha Bandermann, Ralf Lampe, Markus Hintermeier, Abraham Savvidis und viele mehr haben spielerisch von unserem Tenniscamp profitiert und sogar nationale Titel oder in den Verbänden des deutschen Tennisbundes Meisterschaftstitel gewonnen. Das Bella Vista Tenniscamp hat mehrere Zielsetzungen:

1. Förderung der Jugend
Wer heute die Absicht hat, die Jugend für Tennis zu begeistern, muß sich etwas einfallen lassen. Die Jugend ist nicht mehr allein mit Tennisschlägern und Bällen zu locken. Sie möchte sich austoben und auch etwas leisten. Betreuung, Spaß und Unterhaltung sind gefragt. Dabei konkurriert das Tennistraining mit dem Fernsehen, dem Computer, der Disko und anderen Sportarten. Durch hohe Anforderungen während der Ausbildung hat die heutige Jugend meist nicht viel Freizeit. Schule und Ausbildung vor Tennis ist ein Motto für den Organisator. Die Anforderungen an die Trainer und an die Organisatoren sind daher sehr hoch. Im Bella Vista Tenniscamp haben Jugendliche die Möglichkeit, einmal über den Clubzaun zu sehen. Sie können Jugendliche kennen lernen, die ein ähnliches Hobby haben, und erhalten die Gelegenheit, unter einer größeren Gruppe von interessanten Partnern zu wählen.

2.Förderung von gutem Tennissport
Die Förderung von gutem Tennissport muß nicht zur Förderung von Profisport führen. Sollte es sich ergeben, daß einer der Teilnehmer das Talent zum Profisportler hat, so wird dieser Teilnehmer ganz besonders gefördert werden. Eine solche Tennisfreizeit kann jedoch jeder mitmachen, der sich verbessern will. Im Bella Vista Tenniscamp soll allen Tennisspielern die Gelegenheit dazu gegeben werden. Dies wird erreicht durch ein Training, bei dem nicht die Griffe oder einzelne Techniken verbessert werden, auch wenn es hier Ansatzpunkte gibt. Das Hauptaugenmerk wird jedoch darauf ausgerichtet sein, daß Ballsicherheit, Ballgefühl, Konzentration und taktisches Verständnis entwickelt werden, daß man sich an Freilufttennis mit Sonne und veränderten Sichtverhältnissen, an Wind und Wetter gewöhnt, daß man seine Kondition verbessert, und daß man Matches mit unterschiedlichen Partnern spielt. 

3. Förderung von Freundschaften
Tennis verdirbt den Charakter. Solche Schlagworte erscheinen immer wieder in der Presse. Richtig ist, daß ein Tennisspieler ebenso wie ein Künstler oder Schauspieler sehr ich bezogen denken muß, wenn er erfolgreich sein will. Für den jungen Spieler ist es schwierig, die Aufgabe zu lösen, den Sieg und eine Freundschaft  zu erringen. Selbst alte Hasen machen hier noch viele Fehler. In einem Tennisclub kann ein solcher Fehler fatale Folgen haben. In einem Tenniscamp dagegen trifft man oft unbekannte Tennisspieler. Gegenüber diesen wiegt ein Sieg oder eine Niederlage nicht so schwer. Wegen der gleichartigen Interessen werden hier deshalb sehr leicht Tennisfreundschaften geschlossen. Dies ist insbesondere mit Zimmerpartnern und Spielern der gleichen Trainingsgruppe möglich.

Um die drei genannten Ziele zu erreichen, wurden die Randbedingungen zur Durchführung eines solchen Tenniscamps in jahrelanger Kleinarbeit geschaffen:

Mallorca
Die Insel Mallorca wurde ausgewählt, weil sie gerade südlich genug liegt, um eine Vorbereitung auf die Freiluftsaison bei angenehmen klimatischen Bedingungen zu ermöglichen. Ferner hat Mallorca wegen der Insellage eine saubere, feuchte Luft, die einen gesunden und erholsamen Schlaf gewährleistet. Man kann hier übrigens sehr alt werden. Heute existiert auf Mallorca ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten, guten Restaurants und Sportmöglichkeiten.

Cala Millor wurde ausgewählt, weil in Cala Millor ein großer Sandstrand existiert, der sich fürs Konditionstraining und Baden anbietet, und weil ein ausreichendes Hotel- und Tennisplatzangebot vorhanden ist.

Das große Tennisplatzangebot in Cala Millor ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß in früheren Jahren einmal ein "gewisser Herr aus Neuss" - Zitat der FAZ - in den Osterferien alle Tennisplätze in Cala Millor angemietet hatte. Inzwischen weiß jeder, der regelmäßig kommt, daß man in der Osterzeit damit rechnen muß, infolge mangelnder Tennisplätze in Cala Millor nicht Tennis spielen zu können, wobei sich die Lage aber seit Jahren entspannt.

Vor 40 Jahren hatte der Eur  in Spanien den Wert von etwa 10 Eur. Damals kostete die Vollpension im Hotel unter 5 Eur, die Tennisplatzmiete unter 1 eur. Für uns war Mallorca ausgesprochen preiswert und attraktiv. Mallorca war die sogenannten Putzfraueninsel. Dies hat sich inzwischen geändert. Die Putzfrauen in Mallorca sind heute  teurer als in Deutschland und die Eur hat heute Spanien den Wert von etwa 0,90 Cent.

Dem Organisator ist das bisher nicht passiert, weil er besonders gute Beziehungen zum Management der Hotels Castell de Mar und Hipocampo aufgebaut hat. In allen Häusern werden die Teilnehmer des Bella Vista Tenniscamps besonders verwöhnt. Die Hotels mit ihrer einzigartigen Lage am breiten Sandstrand verfügen über den üblichen 4 Sternekomfort, der von den großen Reiseveranstaltern für gut bügerliches Publikum angeboten wird.

Mit dem Landhaus Bella Vista wurde für die Jugendlichen  die Möglichkeit geschaffen, gemeinsam neben der schönen ganzjährig bewirtschaften Tennisanlage Bella Vista zu wohnen. Das exklusiv gelegene Gebäude, das früher einmal eine Kaserne für 72 Soldaten war und danach einen landwirtschaftlichen Plantagebetrieb beherbergte, liegt ein wenig außerhalb vom allgemeinen Tourismus. Es wurde modernisiert und eignet sich vorzüglich zur Unterbringung von Jugendlichen und Trubel verabscheuende Familien.

Um teure Serviceleistungen zu sparen, helfen die Jugendlichen bei der Bewältigung der Hausarbeiten mit. Auf der Finca ist eine Betreuung der Jugendlichen erheblich leichter, weil eine größere Zahl von Jungen und Mädchen  nahe beieinander wohnen kann. Durch das gemeinsame Miteinander entstehen Freundschaften fürs Leben.

Der Landhaus wird ebenso wie alle Tennisanlagen von einem Minibus angefahren. Dadurch kommen die Jugendlichen sicher in den Ort und an den Strand. Der Minibus hat sich ein wenig zu einem Kommunikationszentrum entwickelt, da man sich dort immer wieder trifft. Weil auf die Verwendung von Fahrrädern und Mopeds (für Jugendliche verboten) verzichtet wird, war die Zahl der Verkehrsunfälle bei den Teilnehmern erfreulich gering, wobei sich vier Verkehrsunfälle  in den vergangenen 39 Jahren ereigneten, die glücklicherweise keine gravierenden  Nachwirkungen hatten. Bei der Betreuung der Jugend in der Finca haben sich Ursula Pieper, Pädagogin an der Mädchenrealschule in Neuss, Angelika Keller, das Pädagogenehepaar Reinholz und das Ehepaar Papke hervorgetan.

Das Tennistraining mit wenigstens zwei Trainingseinheiten pro Tag ist im Bella Vista Tenniscamp mit durchschnittlich zwei bis drei Stunden Tennisspiel und einer Stunde Konditionstraining so dosiert, daß man diesen Trainingsumfang zwei bis drei Wochen so durchsteht, daß man seine Spielstärke ordentlich verbessern kann. Viel Tennis hilft nicht immer viel, sondern kann für die Spielstärke auch schädlich sein, wenn nicht konzentriert gespielt wird. Die Spieler und die Trainer sollen zu jeder Trainingseinheit ausgeruht und konzentriert erscheinen. So geben die Trainer nur zwei bis drei Trainerstunden am Tag. Dies ist zwar sehr aufwendig, aber auch ein Grund für den Erfolg des Tenniscamps.

Spaß hebt die Leistung. Das Training wird aufgelockert durch gemeinsame Ausflüge, Turniere, andere Sportarten und gesellige Veranstaltungen. Da sind unter anderem das Picknick, das Campturnier, die Siegerehrung mit anschließendem Abendessen oder die Karfreitagsprozession in Son Servera zu nennen.